Anleitung
Selbst prüfen: Wird wirklich nichts hochgeladen?
Du musst uns nicht glauben. Drei Wege, vom einfachsten zum gründlichsten.
1. WLAN aus (zehn Sekunden)
- Werkzeug öffnen und warten, bis die Seite vollständig geladen ist.
- WLAN und mobile Daten ausschalten (oder Flugmodus).
- Datei hineinziehen und bearbeiten wie gewohnt.
Funktioniert alles, kann das Werkzeug nichts gesendet haben – es gab ja keine Verbindung. Lädst du die Seite ohne Internet neu, klappt das natürlich nicht: Das Programm selbst muss einmal geladen werden.
2. Netzwerk-Reiter (zwei Minuten)
Jeder Browser zeigt, welche Verbindungen eine Seite aufbaut:
- Chrome, Edge, Brave: F12 oder Strg+Umschalt+I (Mac: ⌘+⌥+I) → Reiter „Netzwerk“.
- Firefox: Strg+Umschalt+E (Mac: ⌘+⌥+E).
- Safari: erst unter Einstellungen → Erweitert „Funktionen für Webentwickler anzeigen“ aktivieren, dann ⌘+⌥+I → „Netzwerk“.
Was du sehen wirst:
- Beim Laden der Seite: nur Dateien von
lokalproof.com– das Werkzeug, seine Bibliotheken, Schriften und Beispieldateien. Keine fremden Adressen. - Beim Bearbeiten deiner Datei: nichts. Einträge mit
blob:sind Dateien im Arbeitsspeicher deines Browsers, zum Beispiel dein Download – sie verlassen das Gerät nicht. - Tipp: Filter „Fetch/XHR“ wählen. Dort erschiene jedes Hochladen. Die Liste bleibt beim Bearbeiten leer.
3. Prüfreihe (ein Klick)
Jedes Werkzeug hat unten den Knopf „Prüfreihe starten“. Er rechnet offene Referenzdateien durch und zeigt für jeden Fall: erwartet, erhalten, bestanden. Der letzte Fall prüft, dass dabei 0 Bytes gesendet wurden.
Für Gründliche: die Sicherheitsregel
Jede Seite liefert eine Sicherheitsregel (Content-Security-Policy) mit, die der Browser durchsetzt: Verbindungen sind nur zum eigenen Server erlaubt (connect-src 'self'). Selbst wenn ein Programmteil etwas an einen fremden Server schicken wollte, würde der Browser es blockieren. Du siehst die Regel im Netzwerk-Reiter beim Dokument unter „Antwort-Header“ und zusätzlich im Quelltext der Seite.
Was die Anzeige „0 Bytes gesendet“ kann – und was nicht
Die Anzeige beobachtet alle Wege, auf denen diese Seite Daten verschicken könnte, und zählt jede Anfrage an einen fremden Server. Sie wird rot, sobald etwas rausgeht. Sie ist aber Teil der Seite selbst. Die unabhängige Gegenprobe sind deshalb Weg 1 und 2: Dein Browser und dein ausgeschaltetes WLAN lügen nicht.